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Blutspende-Sondertermin am Ostermontag

Rotes Kreuz und Stadt Salzkotten bitten um Unterstützung

 „Die Grippewelle hat leider unter anderem dazu geführt, dass die Blutspenderzahlen deutlich zurückgegangen sind. Die Stadt Salzkotten unterstützt auch deshalb das Rote Kreuz sehr gerne in dem Bemühen, wieder mehr Menschen zum Blutspenden zu bewegen“,  betont Salzkottens Bürgermeister Ulrich Berger, der selbst überzeugter Blutspender ist. Am Ostermontag, 2. April, rufen die Stadt Salzkotten und das Rote Kreuz in guter Tradition zum Blutspende-Sondertermin im Rathaus auf. Von 13 bis 16 Uhr sind alle willkommen, die sich am Feiertag etwa eine Stunde Zeit für eine gute Tat nehmen können. 

Natürlich müssen Blutspender gesund sein. Dieter Jagiella, Vorsitzender des DRK-Ortsverein Salzkotten: „Wer erkältet war, sollte eine Woche beschwerdefrei sein, bevor er Blut spendet. Hat man Antibiotika genommen, muss man vier Wochen warten, bis man wieder Blut spenden darf.“ Schließlich hilft jede Blutspende einem oft lebensbedrohlich erkrankten Patienten. Das gespendete Blut sollte deshalb absolut frei von Krankheitserregern sein.

Bluttransfusionen sind in vielen Fällen auch an den Ostertagen und unmittelbar danach unbedingt notwendig. Es gibt zum Beispiel Krebspatienten, die dringend Blutplättchen-Konzentrate brauchen. Diese besonderen Blutpräparate sind aber nur wenige Tage lang haltbar. Auch am Ostermontag muss deshalb Blut gespendet werden. Sonst droht kurz nach Ostern ein Engpass.

 

Was passiert bei einer Blutspende?

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen.

Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe.

Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf  bis zehn Minuten. Danach bleibt man  noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Zum angenehmen Abschluss der guten Tat lädt das Rote Kreuz zu einem leckeren Imbiss ein.

 

 

Zappzarapp-Zecken-und-Hilfe-Set

Ganz klar: Eine Blutspende beim Roten Kreuz kann Leben retten. Aber es gibt auch ungebetene Blutsauger. Zecken zum Beispiel. Für einen optimalen Schutz in der Outdoor-Saison schenkt der DRK-Blutspendedienst jedem Besucher des Blutspendetermins in Salzkotten ein „Zappzarapp-Zecken-und-Hilfe-Set“. Damit haben Wanderer und Radfahrer alles dabei, was zur Behandlung kleiner Verletzungen unterwegs notwendig ist.